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Outlook kennt jeder, und jeder weiß, daß man mit Outlook Emails lesen und schreiben kann (und viele andere Sachen).

Nun ist das erstmal nicht weiter spannend und in den vergangenen fast 20 Jahren war Outlook auch kaum einen Blogbeitrag wert. Man installierte es, richtete Emailkonten via POP3, IMAP oder als Exchange-Client ein und freute sich seines Lebens.

Für Schreckensmomente sorgten Outlookversionen bis 2003, wen deren primäre Speicherdatei, die PST (personal storage) ihre maximale Größe von 2BG stieß. Dann ging nämlich erstmal nichts mehr. Es gingen keine Mails mehr rein und raus, man konnte mit viel Glück und eingem Aufwand aber durchaus alle Daten retten und Outlook mit einer neuen PST-Datei wieder zum Leben erwecken.

Das war auch eigentlich schon eines der größten Ärgernisse mit diesem Stück Software, bis zur Veröffentlichung der aktuellen Version Outlook 2013 – von gewöhnungsbedürftigen Änderungen der Benutzeroberfläche oder eingeschränkter gestalterischer Freiheit bei Briefpapieren ( ;-) ) mal abgesehen.

Mit Outlook 2013 änderte Microsoft die Handhabung des IMAP Protokolls. Für alle die damit nichts anfangen können, IMAP (Internet Message Access Protocol) ist erstmal nicht anders als ein Protokoll zum Empfang von Emails. Anders als das verbreitete POP (Post Office Protocol) können Nutzer mit IMAP Konten Ihre Emails auf dem Server lassen. Ferner bietet IMAP die Möglichkeit auch die (normalerweise nur lokal vorhandenen) Ordner für Entwürfe, Spam, versendete und gelöschte Emails mit dem Mailserver zu synchronisieren. Damit hat man prinzipiell mit verschiedenen Endgeräten die Möglichkeit auf ein jederzeit synchrones Emailpostfach zuzugreifen.

Nun hat man sich für Outlook 2013 dafür entschlossen die Verwaltung der Mailordner zu automatisieren. Tolle Idee, doof nur, wenn man keine Emails mehr empfängt. Denn neuerdings nutzt Outlook ein Feature namens “XLIST”, das bedeutet, daß bei jeder Verbindung erstmeinmal auf dem Server anfgefragt wird, welche Ordner vorhanden sind und ob diese besondere Funktionen haben. Unterstützt ein Server diese Funktion vollständig, dürfte es wenig Probleme geben.

Dummerweise ist diese XLIST Kompatibiltät nicht weit verbreitet – glücklicherweise bietet Outlook hierfür ja eine Alternative, falls XLIST nicht unterstützt wird. In diesem Fall liest Outlook die Namen der vorhandenen Ordner aus und “entscheidet” dann welcher Order für welche Mails gedacht ist. Gute Idee, bescheiden umgesetzt, es funktioniert nämlich nicht (sauber). So gerät Outlook 2013 aus dem Takt, sobald es mehrere Ordner mit ähnlicher Bezeichnung gibt, z.B. “gesendete Objekte” und “gesendet”, “Mülleimer” und “Papierkorb”, etc. Organsiert ein Anbieter seinen Mailordner nicht “standardmäßig”, packt also sämtliche Ordner als Unterordner in den Posteingang, muss man erstmal den Stammorderpfad setzen.

Nun lässt sich dieses Problem erstmal entschärfen, indem man serverseitig (z.B. via Webmail oder alternativem Emailclient) aufräumt und sämtliche Doppelungen entfernt. Wenn man nichts übersehen hat, sollte es eigentlich beim nächsten Start wieder wie gewohnt funkionieren. Outlook ruft dann neue Mails ab – Super, ABER… löscht man nun eine Email und Outlook erkennt den Ordner für gelöschte Mails nicht ordentlich (Junk, Trash, Müll,—-), legt Outlook einen neuen Ordner an und verschiebt die Mail. Gut und schön, dumm ist hieran nur, daß dieser Ordner wieder zum Server gesendet wird. Damit beginnt das Spiel wieder von vorne.

Zugegeben, mich persönlich trifft das jetzt weniger, da ich eine Windowsinstallation nur und äußerst selten zum Spielen nutze. Aber im Bekanntenkreis trat das Problem schon auf. Hier half es im Extremfall dann nur noch das Konto von IMAP auf POP3 oder direkt auf ein (kostenpflichtiges) Exchangekonto umzustellen.

Eine Patentlösung für das Problem gibt es nicht, wenn man nicht bereit ist mit einer älteren Outlookversion (bis 2010 funkioniert IMAP bestens) zu arbeiten oder den Client zu wechseln. Fraglich ist, warum Microsoft hier keine Abhilfe schafft. Entweder es gibt nicht genug Beschwerden, oder man nutzt dieses Problem bewusst um Nutzer zum eigenen Maildienst oder direkt zu Office 365 zu lotsen.


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So, seit einigen Wochen laufen meine eigenen Seiten mittlerweile auf einem eigenen vServer. Dies wurde nötig, nachdem der bisher genutzte Shared Webspace an seine Kapazitätsgrenze gestoßen ist. Neben vielen Vorteilen bedeutet das aber auch gleichzeit mehr Arbeit.

Die neue Maschine läuft aber bisher erstaunlich zuverlässig und hat für meine Zwecke aktuell mehr als genug Leistung. Jetzt heisst es aber nach und nach alle Domains umziehen und die Nameservereinstellungen anpassen, kein Spass, sondern ein notwendiges Übel. Dafür läufts dann deutlich performanter als vorher.


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Ich gebe es zu, ich spiele gerne. Seit meiner Kindheit spiele ich Videospiele, wenn auch in den letzten 10 Jahren deutlich weniger als zu meiner Schulzeit – mit weiterhin abnehmender Tendenz – Prioritäten ändern sich.

Umso höher sind die Erwartungen, wenn ich mich mal dazu durchringen kann ein neues Spiel zu kaufen. In den seltensten Fällen schaffe ich es wirklich ein Spiel zuende zu bringen. In den letzten fünf Jahre sind einige Titel ins Regal gewandert, die ich angefangen, aber nie durchgespielt habe (z.B. Fallout 3, BioShock, etc). Eine Ausnahme hierbei ist die GTA Serie.

Als großer Fan der Reihe (und nicht erst, seitdem die Medien jeden Teil hypen ;) ), hatte ich bisher jeden Teil am Erscheinungstag gekauft und zügig durchgespielt. Nachdem es dieses mal geschlagene fünf Jahre gedauert hat, bis Teil V dann auf den Markt kam, landete es dann auch nach einigen Wochen auf der Festplatte meiner XBox.

Mittlerweile habe ich es dann durchgespielt. GTA V ist ein gutes Spiel, keine Frage. Gameplay und Grafik sind – insbesondere im Hinblick auf das alter der Konsole – wirklich gut. Trotzdem fehlte es mir persönlich an Tiefgang und “humorigen” Elementen. Nachvollziehbar, daß bei drei spielbaren Charakteren weniger Zeit für die Entwicklung pro Charakter bleibt, als wenn man sich auf eine Hauptfigur konzentrieren kann. Mit Blick auf den Hintergrundgeschichte fehlt mir ein wenig der Tiefgang und die eine oder andere Wendung. Sicherlich hätte man aus der Geschichte sicherlich noch was herausholen können – oder man hat sich das bewusst für zukünftige DLC Teile aufgehoben.

GTA V ist ohne Frage ein gutes Spiel, aber der Vorgängerteil, insbesondere der DLC “The Ballad of Gay Tony” hat mir dann doch besser gefallen.


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Was lange währt wird gut – so sagt es ein altes Sprichwort. Nach nunmehr über viereinhalb Jahren bei einer Webagentur in Bielefeld, bot sich die Möglichkeit zukünftig “heimatnah”, also direkt in meinem Wohnort zu arbeiten. Als Familienvater überlegt man nicht zu lange und greift die Gelegenheit beim Schopf.

So habe ich am am 01.11.2013 meine neue Stelle als Entwickler bei der ESC GmbH & Co. KG angetreten.

Hier kümmere ich mich künftig um das Kundenportal und dort insbesondere um die traveltainer Fahrerliga und Kennzahlenreports.


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… ja, ihr habt ja recht, es war in den letzten Monaten sehr ruhig hier im Blog. Ich kam einfach nicht dazu etwas zu schreiben. Das hatte verschiedene Gründe, der wichtigste ist aber die Geburt unseres zweiten Kindes :)

Unser Sohn kam am 15.10 gesund und munter zur Welt – und auch die Mama ist wohl auf :) An dieser Stelle Danke für die vielen Glückwünsche.


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